Weißes Hasch

Das Video, von dem der heutige Beitrag handelt, bedeutet eine Umkehrung von allem, was ich über Haschisch-Herstellung wusste. Gemäß alten Schriften, die man in Buchläden wie 2001 finden konnte, muss das Kraut gesiebt werden, mehrmals. Die erste Siebung ist dann die wertvollste.  In dem vierzigminütigen Foodporn für Kiffer wird der umgekehrte Weg beschritten. Aus der ersten Siebung trennt der Gärtner die reinen, weißen Harztröpchen vom graugrünen Pflanzenmaterial. Dazu streicht er mit einem pergamentumwickelten Schaber über das Hanfpulver, die begehrten Kristalle bleiben wohl aufgrund der statischen Ladung am Schaber haften. Nach mehreren Durchgängen sieht man deutlich den Farbunterschied von graugrün zu gelblich weiß. Der reine Wirkstoff in Handarbeit konzentriert, ohne Hitze oder chemische Extraktion. Da muss man jetzt nicht unbedingt bei zuschauen. Aber ich find, man kann es wissen. Und bei einer USA-Reise vielleicht nach entsprechenden legalen Produkten suchen.

Grüner Staub

Weißes Hasch produziere ich aus Pflanzenmaterial im Pollen-Shaker. Dann halte ich meinen grüngelben Blütenstaub zum fotografieren kurz in’s Sonnenlicht. Auch ohne Verfeinerung überzeugte das Produkt mit ätherischem Geschmack und ließ die Chefredakteurin drei Tage völlig neben der Spur durch die Weltgeschichte geistern. Zum Eigenbedarf halte ich pressen oder kneten für überflüssig, es hält sich eh nicht besonders lange.

 

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3 Gedanken zu “Weißes Hasch

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