Saufen gegen die Islamisierung des Abendlandes

Gegen Extremisten helfen nur Kampfpreise.

Spanien ist in der Auseinandersetzung von Orient und Okzident nun seit gut 1300 Jahren permanent an vorderster Front. Dieses abendlichste aller Abendländer hat reichlich Erfahrung mit Islamisierung, Reentislamisierung und der Beschäftigung moslemischer Lohnsklaven auf Tomatenfeldern. Wer sich also Sorgen um sein Verhältnis zu Moslems macht, nehme sich ein Beispiel an den stolzen Iberern. Da für Glaubenskrieg und protzige Kirchen heutzutage leider das Raubgold aus den Kolonien fehlt, müssen sie Selbstbewußtsein und starke kulturelle Identität ins Feld führen. 

Ein Glas Wein bei Sonnenschein in ehemals muselmanischen Burgmauern ist schöner als ein Joint bei Regen heimlich hinter der Kirche.

Es gibt da zwei sinnvolle Maßnahmen, den islamischen Geist dauerhaft vom europäischen Festland fernzuhalten. Einmal ist das die kultische Verehrung von Schweinefleisch. Das bedeutet nicht, mit Schweineköpfen um sich werfen oder den Untertanen per Gesetz Kantinenfraß aufzwingen. Sondern Schinken produzieren, den einem der König von Saudiarabien mit Gold aufwiegen würde, wenn er könnte, wie er wollte. Die zweite kulturidentitätstiftende Maßnahme ist zweifellos permanenter öffentlicher Alkoholgenuss, nicht zu verwechseln mit Trunkenheit. Anstelle ernüchterter Erwachsener, die sich Montags schlechtgelaunt bei Regenwetter auf die Straße stellen, versammelt sich die spanische Jugend Freitags und Samstags zu fröhlichen Gelagen unter freiem Himmel. Das hat durchaus Protestcharakter, richtet sich so ein Botellón doch gegen zu Hohe Preise in der Gastronomie und damit gegen eine merkelsche Spardiktatur. Die Spanier mit Job und wir deutschen EU-Profiteure können natürlich bequem in Kneipen und Cafés und Restaurants und Bistros und Kiosken und Bäckereien und Museumsgastronomien einen heben. Da mache ich begeistert mit.

Jugendschutz ist wichtig. Beim Alkoholausschank am Spielplatz versteckt sich der Bierhahn verschämt hinterm Obstkorb. Stattdessen wird exzessiv für Schnaps geworben, serviert in kinderfreundlich bunten Cocktails. Wer trotzdem nur Saft bestellt, bekommt den im hohen Glas mit Schirmchen um die armen Kleinen nicht auf falsche Gedanken zu bringen.

Wir beginnen etwa Mittags mit einem Glas Wein auf nüchternen Magen in den Ruinen einer maurischen Festung. Das bewirkt entspanntes, überhebliches Grinsen, wie wennman als Teenager bekifft im Drogenaufklärungsunterricht sitzt. Sonst merke ich nichts. Ob die Seeluft die Trunkenheit wegbläst? Es begegnen auch wenig Hindernisse, die einem alkoholisierten zum Unbill gereichen könnten. Die Bürgersteige der wohlhabenden Stadt sind über weite Strecken mit spiegelglattem Marmor gepflastert. Der Autoverkehr muß sich langsam und Fußgängerfreundlich durch Einbahnstraßen schleichen. Überallhin werden Getränke gereicht. Zum Mittagessen dann folgen zwei Becher Bier, heute Cruzcampo. Das bekommt sehr wohltuend auf den Wein und fließt wie durststillendes Wasser die Kehle herunter. Der Sangria aus dem Zapfhahn neben dem Bier mundet wie exotischer Fruchtsaft. Außer leichter Euphorie spüre ich kaum Wirkung, nicht mal Harndrang. Auch schlafen geht nicht. Beim Abendessen greife ich reflexhaft eine Dose kaltes aus dem Kühlschrank. Die vierte Konsumeinheit des Tages, das wäre sonst Tod und Verderben. Jetzt könnte ich weitertrinken. Aber ich habe keine Lust mehr, es würde nichts ändern. Liege leicht schwitzend und etwas aufgedreht im Bett. Am Morgen danach folgt nur minimale Bettschwere. Ich frage mich ernsthaft, tun die was in die Getränke oder in das Essen? Es ist wohl der stolze, abendländische Geist, der den ernsthaften Trinker hier stets aufrecht und abwehrbereit hält.

Der Spanier setzt deutliche Zeichen gegen die Kommunismisierung des Morgenlandes.

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8 Gedanken zu “Saufen gegen die Islamisierung des Abendlandes

  1. Ja, vorbei sind die Zeiten, wo man in Staubwolken und verschwitzt unter sengender Sonne am Ostersonntag zusah, wie die Faschisten den Ebro überschreiten 😀

    Sonne, Sorglosigkeit und Saufen in abgehalftertem Kulturgut – so sieht Widerstand heute aus. A´ber was soll man auch sonst tun in diesen finsteren Zeiten? Prost!

    Gefällt 1 Person

    • Liebende Kassandra21

      „…Aber was soll man sonst tun in diesen finsteren Zeiten?“
      Fragst Du
      „Du sollst“ ist der Juden Jachwe Adonai Herrengott Gesetz
      Auch Allah hat das Soll reichlich festgezurrt
      Nebst den Kirchen hier
      Wer noch keinen Zugang in seinen Herzensweinkeller hat
      Der verlangt nach Fremdbestimmung

      Ich hatte das Glück mich mit Alice zu treffen
      Wir tranken den Wein der Liebe
      Ohne Prozente
      Allüberall frei erhältlich weil selbst gezüchtet gekeltert
      Und kredenzt

      Und da wo wir umherspazierten
      Legte sich eine unsichtbare wiewohl hell leuchtende Spur
      Gemeinsamer Freude

      Herr Schiller soll ja auch kräftig geweint äh bachantisch gelebt haben
      „Freude schöner Götterfunke…“

      Dazu lade ich Dich ein

      dankend
      Dir und Alice allhier
      Joaquim von Herzen

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