Wer hier schreibt

Redaktionsräume

Die geheimen Redaktionsräume der Drogenpolitik. Das ist natürlich nur eine Tarnadresse, zu Sicherheit, wegen der vielen dunklen Mächte. In Wirklichkeit ist die Realität nämlich ganz, ganz anders.

Diese Seite dient eigentlich nur als Platzhalter. Eigentlich geht es um die untergeordneten Seiten, wo sich die Autoren kurz vorstellen. Das sind bisher:

Alice Wunder, Autorin und Chefredakteurin

Libra, Ressort: Elektrochemie

Redaktionsmitglied kann werden, wer mindestens zwei Gastbeiträge unter dem selben Namen auf der „Drogenpolitik“ veröffentlicht.

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18 Gedanken zu “Wer hier schreibt

  1. zu : Salvia Divinorum: Ja, ein, zwei Sekunden lang gibt’s tatsächlich so was wie ne Wirkung.

    Kumpel hatte eine dankbare Pflanze zu Hause. Versorgte das ganze Umland mit Blättern, so wucherte die. Ja, die Wirkung ist kurz, aber irgendwie auch einmalig. Am ehesten ist es, als würde dich eine Riesenfaust packen und ausserhalb der Realität wieder freilassen. Eine Art Schleudern ins Wurmloch mit Blick auf die Heimat. Muss halt schnell geraucht werden, dann gibts derbe Effekte. Aber alle bisher erlebten hatten irgendwie immer einen Bezug auf „Realität“, warum auch immer. Einmal sass ich da, rauchte … und fühlte mich wie ein Buch, dass man schnell durchblättert, nach hinten wegsacken. Seite für Seite zwar, aber auch rasend schnell. schon eine Art Anderswelt.

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  2. Liebender Alice

    Denn die Frau nehme ich Dir nicht ab
    Du bist ja ein schwerer Shamanenalchymist
    Nur Fremdsubstanzen bleiben Fremde und befremden letztendlich
    LSD hatte ich zweimalig und bin komplett aus der Bahn geworfen
    Doch das System fing mich wieder auf
    Haschisch führte zu Erbrechen und beim nochmaligen Versuch zur halbseitigen linken Lähmung
    Seitdem sind mir Hellseher und Visionäre Brüder
    Und ich lade Dich ein den Wein des Liebens zu kosten
    Ich bin davon trunken von früh bis spät und das Drogenkontrollsystem
    Schlägt damit nicht an kostet kein Geld und schenkt Dir alle Welt
    Also sei damit gut drauf
    Dein Funkelleucht und Farbenflimmerbruder
    Joachim von Herzen

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    • Frau, Kind, Mann. Ich identifiziere mich ja eher mit einer wasserpfeiferauchenden blauen Raupe. Jedoch wollte ich als Autor hier irgendwie ein menschliches Antlitz bewahren. Aber vielen Dank für Deine schöne Nachricht hier. Der Wein des Liebens ist tatsächlich so stark und verwirrend, dass man manchmal kräutrige Ablenkung davon sucht. Die üblen Launen des Hanfs gibt’s auch. Allerdings hilft dagegen die Pflanze vom Samenkorn an selbst mit viel eigener Liebe zu düngen. Der Unterschied zu solchen Gewächsen, die mit Gier gezogen, ist Atemberaubend und herzerwärmend.

      Gefällt 2 Personen

  3. Liebendes Wunder an Widersprüchlichkeit

    Wenn Du so eine Maske trägst und dann noch eine identität als Insektoid dann empfehle ich Dir
    Deinen Kollegenautor Fernando Pessoa „Das Buch der Unruhe“ nebenbei Alkoholiker gewesen
    vereinsamt und Portugisischer Nobelpreisträger ach und weh ein Meister multipler Persönlichkeitsanteile schauerlich genial
    Ansonsten gehab Dich wohl
    dankend Joachimsherz
    Du bist gesegnet
    Dir El Afibiey

    Gefällt 1 Person

    • Verehrter Joachim! Da danke ich herzlich für die schönen Worte, vor allem aber für die wertvolle Leseempfehlung. Nach schneller Recherche in unserem großen Wissensnetz scheinen diese vielfachen Dichterpersönlichkeiten ja ziemlich lesenswert. Sofern mich beim lesen die berüchtigte Saudade nicht lähmt. Zur Zeit versuche ich sehr schleppend Malcolm Lowry ein zweites mal nüchtern zu lesen, damit ich hier einen kleinen Artikel darüber schreiben kann. Ein recht bitteres Geistesbrot bis jetzt…

      Gefällt 1 Person

  4. Geschätzter Liebehaber aufrüttelnder Literatur

    danke Deiner Offenheit für Brücken über den Abgrund des sich selbst nicht Verstehens
    Bitte erkläre mir Unbedarftem „die berüchtigte Saudade“ ihre Lähmungserscheinungen haben mich bisher noch nicht überfallen…
    Lass jenes „bittere Geistesbrot “ fahren und Dir dafür ungesäuertes Pessoabrot munden
    berauschend ernüchternd Vollkorn und echt bio
    lacht

    Dir Joachimsherz erwacht

    Gefällt 1 Person

    • Für mich ist das schnell erklärt: Mit portugiesischen Dichtern konnte ich mich bisher noch nicht anfreunden. Und als Tourist erwartete ich einst mediterrane Fröhlichkeit und fand aber Menschen, die scheermütig dem Atlantik trotzen während sie ihrem Weltreich nachtrauern und unter dem Euro leiden. Von der Fado-Musik allerdings weiß ich gar nix.

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  5. Liebender Alice

    Ging mir wie Dir doch eine weibliche Künstlerseele die mir einst Briefe mit hauchdünnem Blattgold
    Geschmückt schrieb empfahl mir den Fernando und das will ja etwas bedeuten
    O ja das Portugisische Volkskarma mit Inquisitation und Südamerika hat eine gewisse Schwere und
    das Erdbeben von Lissabon war Ihnen wohl eine tiefe „Heimsuchung“ sich zu besinnen…
    Du kannst „Tamera“ eingeben und etwas darüber forschen
    Ein „Ökodorf“ mit Friedensakademie und einem funktionierenden Permakulturanbau
    nebst „Freier Liebe“ einst von Deutschland ausgwanderten Alternativen gegründet
    Da geht es ganz anders zu ich lernte die Gemeinschaft auf einer Forschungsreise kennen
    Fado ist anrührent orientalischspanisch für Selbstmordgefährtete eher abzuraten doch tief
    echt und leidenschaftlich Höre doch kurz bei YouTube rein da gibts ja alle Musiken dieser Welt

    danke
    Dir Joachim von Herzen

    Gefällt 1 Person

  6. Pingback: Neue Gesichter in der Redaktion | meinedrogenpolitik

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