Zigarette Tokyo Style

Rauchen sieht gut aus, geradezu verführerisch. Trotzdem bleibt ansprechendes Rauchen eine Kunst, an der sich viele versuchen, die aber nur sehr wenigen gelingt. Die Könige des Tabakkonsums sind ohne Zweifel die Kubanischen Revolutionäre in ihren Propagandafilmen. Nichts passt besser zur Maschinenpistole, als eine Zigarre, größer als der mächtige Pilgerbart, lässig im Mundwinkel hängend. So zeigt Mann, wer den längsten hat. In dem brasilianischen Musikdrama Orfeo Negro kann man bewundern, wie sich Zigarren auch für allerheiligste Zeremonien einschließlich Totenbeschwörung eignen.

Zigaretten haben es dagegen ungleich schwerer. Das Längenproblem wußten einst Diven mit Spitzen künstlich zu überbrücken. Aber das verfehlt letztlich das Wesen der Zigarette. Die steht doch für den schnellen Kick, Drogensucht des modernen Stadtbürgers ohne jeden Rausch, der den produktiven Verstand benebeln könnte, erfolgsorientierte Triebbefriedigung ohne Lust und Muße. Die zweiminütige Schamanenreise to go perfekt inszenieren kann nur ein japanischer Angestellter im scharf geschnittenen Anzug, den leeren Blick fokussiert auf die Schatten des Totenreiches, der Kopf müde und leer von einem Leben aus Überstunden.

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Vaporizer Arizer Air – Erfahrungsbericht elektrisch Kiffen

Der GerätAnfang des Jahres durfte ich ja einen Vaporizer testen und war ziemlich begeistert. Im Mai dann kaufte ich mir einen eigenen Verdampfer, den Arizer Air. Der Besuch im Vaporizer-Laden Verdampftnochmal verlief für alle Seiten Erfolgreich. Das Gerät genügt meinen Ansprüchen und ich gab fast doppelt so viel Geld aus, wie geplant, gut 200 Euro. Anders als der ursprünglich anvisierte Flower Mate hat der Arizer Air einen auswechselbaren, handelsüblichen Akku. Und die kompakte Form, fast wie eine E-Zigarette gefiel mir besser als der teurere MIGHTY. Bisher komme ich mit dem Gerät wunderbar aus. Unterwegs reicht ein geladener Akku für knapp drei Sitzungen, wobei eine mir schon reichlich genügt. Zu Hause könnte man ihn für Dauerbetankung an der Steckdose betreiben.

 

Ich dachte, der Vaporizer würde mein Konsumverhalten schlagartig ändern und die Nikotinsucht auf Knopfdruck vertreiben. Tatsächlich verschaffte mir das Gerät ein völlig neues Kiffer-Lebensgefühl. Aber nicht von heute auf morgen, es braucht Zeit, sich an das elektrische Kiffgerät zu gewöhnen. Mit dem rebellischen Joint hat das nichts mehr zu tun. Der Konsum geht einher mit einem eher medizinischen Gefühl und als unauffälliges Mitglied der Gemeinschaft der öffentlichen E-Zigarettenraucher komme ich mir damit ziemlich spießig vor. Und dann ist da natürlich der Preis, der überhaupt nicht zum proletarischen Hanfkraut passt. Aber es gibt ja auch Kiffer, die haufenweise Geld für eine Glasbong ausgeben.

Ich zelebrierte den Verdampfer zunächst gelegentlich. Anfangs rauchte ich nach dem Vaporisieren die abgedampften Grasreste wie gewohnt in der Tabakmische weg. Das Ergebnis war eine opiatartige Betäubung, die noch am nächsten Tag anhielt. Aus Gewohnheit verfiel ich schnell wieder dem für mich einfacheren Mischerauchen. Wenn Arbeit zu tun war, dann eben notgedrungen nur Tabak, das Grundnahrungsmittel der schreibenden Zunft. Die elektrische Pfeife dampfte nur zu besonderen Anlässen.

Erst vor vier Wochen konnte ich mich durchringen, Hanf und Tabak streng getrennt zu konsumieren. Anlass war der Austausch mit gleichgesinnten in Internetforen. So bestätigte ich einen Grundsatz der Suchtmedizin: Drüber reden hilft. Und ich erkannte den Tabak als das Problem. Hanf alleine zeigt bei mir kaum Suchtpotential. Die Mischung aus Hanf und Tabak macht mich dagegen ganz verteufelt süchtig. Natürlich war es schön, in einer Kifferrunde gemütlich den Tag zu verrauchen. Aber hätten wir nur puren Hanf konsumiert, wäre die Runde schnell auseinandergegangen, etwas sinnvolles unternehmen. Die Zeittotschlag-Droge IST der Zigarettentabak. Die Sucht danach ist echt und verbleibt wohl ein Leben lang. Seit etwa 14 Tagen habe ich den Tabak komplett abgesetzt. Die gesunden Atemwege sind mir körperliche Überzeugung, aber die Nerven schreien nach wie vor nach schneller Befriedigung.

fertig gestopft

Das Glasmundstück ist gleichzeitig die Kräuterkammer. Da passen etwa 0,2 g rein, mir reicht weniger als die Hälfte. Puristen schwören auf das reine Glasrohr, ich finde das Pfeifenmundstück aus Plastik bequem und lecker.

Seit ich Hanf pur und elektrisch inhaliere, schwindet aber die Lust aufs Kiffen. Ein paar Krümel reichen für einen vierstündigen Trip. Am nächsten Tag bleibt eine Schlappheit, ich habe das dringende Bedürfnis, wieder komplett auszunüchtern. Erst nach drei oder mehr Tagen denke ich, man könnt‘ ja wieder. Aber nur, wenn Zeit und Ort stimmen. Der Rausch ist schön und klar, ich möchte ihn nicht an einen grauen Alltag verschwenden. Ganz ähnlich wie bei einem Pilztrip oder LSD, was man auch nicht einfach nebenbei macht. Der Dampf wirkt dabei viel angenehmer als Rauch, die Schultern bleiben entspannt, der Blick klar, ohne Scheu Fremden und Freunden in die Augen zu sehen. Das beste aber sind lebhafte und epische Träume, manchmal noch in der selben Nacht nach Konsum, fast mit Sicherheit aber in der zweiten Nacht. Diese Erfahrung widerspricht der gängigen Warnung, wonach zu viel Kiffen durch die Betäubung der REM-Phase einen erholsamen Schlaf verhindert. Ich könnte mir vorstellen, daß die vergleichsweise niedrige Temperatur im Vaporizer von 180 bis 200° C die vielen ätherischen Öle oder Terpene des Hanfs differenzierter freisetzt. Für medizinisch interessierte hier eine Sammlung von Siedepunkten verschiedener Cannabinoide.

 

Grün braun

Aus Grün wird Braun, aber immer noch wirksam. Bei derart sparsamer Effizienz wird sich der Vaporizer bald amortisiert haben.

Sollte ich rauchfrei bleiben, werde ich mich demnächst dem Verzehr der abgedampften, aber noch wirkstoffhaltigen Reste widmen. Wie hier ausführlich erklärt, ist der Hanf durch Erhitzen aktiviert und damit zum Essen bestens geeignet. Ich denke, da habe ich genügend Stoff für mehr als einen Artikel, vielleicht wird aus der drogenpolitik ja doch noch ein Food-Blog…

 

 

 

Wer Kräuter für seinen Verdampfer selbst anbauen möchte, findet kompetente Unterstützung bei GrowGuru:

growguru

Rauchfrei mit Tabex – ein Erfahrungsbericht

– HINWEIS FÜR DIE LESER: Der Verweis zum Originalbeitrag „ursprünglichen Post anzeigen“ durch wordpress unten funktioniert nicht mehr. Libra hat die URL geändert, die „Rebloggen“-Funktion konnte das nicht nachvollziehen. Der vollständige TABEX-Bericht findet sich hinter diesem Link.
Libra veröffentlichte auf ihrem Blog SELF einen lesenswerten Erfahrungsbericht über TABEX, ein Mittel vom Schwarzmarkt, das scheinbar ziemlich wirkungsvoll die Nikotinsucht bekämpft. Ergänzend dazu hier noch zwei Links, einmal vom Deutschen Ärzteblatt und von Wikipedia.

Self

Medikament: Tabex
Wirkstoff: Cytisin
Einnahme: in Tablettenform, oral
Wirkung: blockiert „Nikotinsynapsen“ im Hirn
Nebenwirkungen: flauer Magen, Einschlafstörungen
Inhalt: 100 Tabletten, Beipackzettel
Dauer der Anwendung: 25 Tage

Tabex ist ein in Deutschland nicht zugelassenes, rein pflanzliches Medikament, das man über zwei Portale im Internet direkt beim polnischen, bzw. bulgarischen Hersteller bestellen kann. Kostenpunkt ca. 25€ inkl. Versand. Es gibt unzählige positive Erfahrungsberichte und zwei ältere Studien im Netz, die für das Medikament sprechen. Der Wirkstoff heißt Cytisin. Es setzt sich in die Synapsen im Hirn, die normalerweise das Nikotin verarbeiten und belegt sie somit. Das Nikotin kann nicht mehr andocken und der Körper wird schonend und ohne Entzugserscheinungen entwöhnt, da Cytisin auch sonst eine ähnliche Wirkung wie Nikotin hat – jedoch nicht süchtig macht! In meinem Umfeld sind so schon mehrere Menschen diese lästige Gewohnheit losgeworden!

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Ich bestellte mir also das Päckchen auf einem der Portal und wartete. Hier sei…

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Neue und alte Schamanen

Wer sich mit Drogen und Trance beschäftigt, landet oft beim Schamanismus. Schamanische Weltsichten beschreiben gut im Rausch erlebte Phänomene, ohne die Aufdringlichkeit der organisierten, missionarischen Religionen. Ein Prophet des modernen Schamanismus ist Carlos Castaneda. Als ich anfing zu rauchen, hörte ich, Castaneda schreibt nützliche Sachen über Halluzinogene. Also kaufte ich ein Buch, „Das Feuer von Innen“. Ich hatte das falsche ausgesucht, da stand nix von Drogen. Doch, Castaneda bekam bei ’ner Bergwanderung das Zigarettenrauchen abgewöhnt. Sonst verstand ich nicht viel. Was auch an schlechter Übersetzung liegen mag. Castaneda beschreibt, wie ihm sein Lehrer Don Juan Wissen schenkt. Der Lehrer klopft ihm auf die Schulter und verschiebt damit seinen Montagepunkt. Dann sieht Castaneda die Welt wie sie wirklich ist. Aber es ist komplexer. Es finden sich viele Gedanken, die wir in der westlichen Welt durchaus nachvollziehen, zum Teil schon gedacht haben. Etwa philosophische Beschreibungen der Wirklichkeit oder Ergebnisse der theoretischen Physik. Castaneda verbindet seine Phänomenologie jedoch mit praktischem Anspruch. Damit sind nicht ethische Regeln gemeint, sondern aktives, magisches Handeln, basierend auf den sinnlich erfahrenen Erkenntnissen. Ich hatte mal einen Freund, der gerne viel über Taoismus und Castaneda redete. Irgendwann fand er ein Gruppe, die Tensegrity praktizierte. Angeblich Übungen die auf den Lehren Castanedas beruhen. Einmal begleitete ich ihn und eine seiner neuen Freundinnen auf einem Spaziergang. Sie analysierten einander. Nein, sie ermahnten sich gegenseitig zur Selbstanalyse. Ich glaube, sie nennen das Pirschen. Sie nahmen mich nicht auf in ihre Kommunikation und ich bemühte mich nicht um Aufnahme. Danach brach der Kontakt ab.

Über diesen Freund lernte ich vorher mal einen Schamanen kennen. Der kam aus Montana, USA und war beim Volk der Crow Medizinmann. Ein netter, bescheidener Mann mit einem harten Leben. Der klopfte niemandem auf den Montagepunkt. Er leistete im Reservat, wo er herkam schwerste seelsorgerische Arbeit. Bei Menschen ohne Geld und ohne Zugang zum Gesundheitssystem, dafür mit endemischen Alkohol- und Gewaltproblemen hilft in vielen Situationen nur noch beten.

Wir durften an einer seiner Schwitzhütte teilnehmen. Da sitzt man nackt im Kreis, in einem stockdunklen Deckenzelt, in der Mitte eine Grube glühender Steine. Dann gibt’s Aufgüsse, bis die Schwarte brennt. Und der Heiler ruft seine Hilfsgeister. An dem Tag sollte er den wehen Rücken von jemandem behandeln. Die Geister kamen auch. Die kannte ich schon, hier zu lesen. Es sind die selben, die Schizophrene befallen und dann mit der Stimme des Kranken reden. Hier aber war der Medizinmann Chef und die Geister kuschten. Ob die Geister den Rücken wieder gut gemacht haben, weiß ich nicht. Ich selber war den restlichen Nachmittag ein wenig klarer und wacher als sonst. Bis zum ersten Joint am Abend. Verändert fürs Leben hat es mich auch: Ich finde seit dem Sauna unter 90° C zu kalt.

Peyote

Der Medizinmann macht in Montana auch Peyote-Rituale, legal als Mitglied der Native American Church. Die beiden fand ich auf einem Wochenmarkt, beide für 5 Euro, die Blumenhändlerin war nur einmal da. Angeblich produzieren sie unter unserer Sonne keinen Wirkstoff. Ich brachte sie durch den Winter, doch im Frühling starb der kleinere. Ich hoffe, er verzeiht mir.

Schöner kochen dank Opium

Von einem Reisenden bekam ich mal ein Gramm Opium aus Indien. Angeblich wird es dort gegessen. Aber geraucht funktioniert es auch. Es war schwarz und hart wie eine Glasscherbe. Wieviel ich nehmen sollte, wusste ich nicht. Also verabredete ich mich mit M zu einem experimentellen Abend. Wir rieben mit dem Messer Krümel von der Opiumscherbe und rauchten die in Selbstgedrehten. Es stank etwas muffig, schmeckte aber nicht unangenehm. Einen Rausch wie von Gras oder Bier verspürten wir nicht. Aber irgendwas war da. Wir versuchten dazu zu kiffen. Das schmeckte schlecht und wirkte nicht. Tabak dagegen schmeckte gut. Auch Rotwein war köstlich und wir wurden nicht betrunken. Ich schmiegte mich gerne an harte, kantige Möbel und konnte lange und bequem verharren. Der Abend verfloss mit angenehm belanglosen Gesprächen. Ich fühlte mich uralt und abgeklärt. Ungefähr ein Viertel das Gramms rauchten wir.

Ein andermal versuchte ich es nachmittags alleine. Zunächst spürte ich wenig. Dann machte ich mir etwas zu Essen. Ich kochte schon immer gerne. Aber oft etwas nervös und unsicher. Wenn die Zwiebeln schon schwarz brieten, musste in Sekunden eine fehlende Zutat vorbereitet werden. Oder das Chaos wuchs mir über den Kopf und landete auf dem Boden. Dieses Mal aber schnitt ich in Ruhe die Zutaten, bereitete Töpfe und Geschirr vor. Ich staunte: Es ist ALLES fertig. Da merkte ich schlagartig die Wirkung des Mohnsaftes. Ich spürte weniger als nichts. All die kleinen Schmerzen der Existenz, ein schief aufgesetztes Knie beim Treppensteigen, das empfindliche Fußgelenk, der vom Rauchen gereizte Hals, ein juckender Mückenstich: Verschwunden, als sei es nie dagewesen. Nur ich im geschmeidigen, zufriedenen Körper. Wer unter Schmerzen leidet, wird bestimmt schnell süchtig. Ich kannte nur Langeweile als Lebensproblem und konnte mit dem Opium nichts anfangen. Das restliche Drittel schenkte ich einem frisch verliebten Pärchen. Ich hatte keinen Partner und die Droge soll schön sein für die Liebe. Seit dem koche ich nicht besser, aber entspannter.

Organisiert kochen

Opium dämpft den Appetit, weckt aber Ordnungssinn und Freude an kontemplativer Bastelei mit gewissenhafter Vorbereitung. Das Ergebnis kann dann zufriedenstellend lecker ausfallen.

Bekifft kochen: Essen auf’m Herd vergessen

Tomatendose

Das simple Rezept: Man bereite seine liebste Tomatensauce und lasse sie auf kleinster Flamme mindestens 4 Stunden köcheln. Pro Stunde verkocht ein gutes Glas Flüssigket, also regelmäßig Wasser nachfüllen, sonst rufen die Nachbarn die Feuerwehr.

A. ist ein überirdisch schöner Mensch aus Eritrea. Er sieht aus wie Lee Scratch Perry. Für mich war er „Black Moses“, eine schlanke, aufrechte Gestalt, dem man ins gelobte Land folgen mochte. Außerdem stellte mich A. seinem Dealer, einem leidenschaftlichen Bio-Bauern vor. Ich half ihm in einer schwierigen Phase und zum Dank lud er mich zum Essen ein. Nach dem Aufstehen, zur Mittagszeit also, kam ich hungrig in seine kleine Bude. Er fing auch sofort an zu kochen, briet Fleisch und Zwiebeln, dann kamen Tomaten, rote Linsen und ein eritreisches Geheimgewürz dazu. Jetzt begann der Kochprozess und A begann Joints zu bauen. Wir hockten oder lagen auf dem Boden, vor uns köchelte das Süppchen auf einer Kochplatte für die Steckdose. Wir plauderten über angenehmes, vergangenes und unangenehmes. Gerne erzählte A von Haile Selassi und Robert Mugabe und natürlich dem großen Nelson Mandela und ihrer enormen Bedeutung für das afrikanische Selbstbewusstsein. Von seiner Flucht aus Eritrea berichtete er ohne Gram. Am Bürgerkrieg hatte er teilgenommen, verweigerte aber Waffendienst. So trug er Munitionskisten an die Front, wo auch Frauen Kalaschnikows bedienten. Als er immer mehr kritische Fragen stellte, empfahlen ihm die Kameraden, das Land zu verlassen. Hier heiratete er aus Liebe eine Sozialarbeiterin und wohnte mit ihr in einem schönen großen Haus. Bis sie ihn rauswarf. Sie hatte Pflegekinder aufgenommen, die machten viel Arbeit. Volle Windeln mussten zum Müll gebracht werden. Für einen stolzen Mann wie A unzumutbar. Also zog er in die kleine Bude ohne Möbel und ohne Herd.
Nach Stunden bekamen wir Hunger und gingen zum Imbiß ein wenig Essen. Dann ging es weiter, Joints bauen, die Suppe bewachen, palavern. Nur wenn es um Kinderwindeln ging, konnte A auf einmal kein Deutsch mehr. Irgendwann Abends roch es unglaublich fruchtig, als ob geheime Aroma-Moleküle in den Tomaten geplatzt wären. Es schmeckte märchenhaft, ich ahnte, wie es schmecken könnte wenn A’s selige Mutter das selbe Gericht noch viel, viel länger hätte kochen lassen.
Im Winter merkte A dann, dass seine Bude keine Heizung hatte. Er entdeckte seine Liebe zu Kindern, ihren Bedürfnissen und zu seiner Frau wieder. Da blieb dann nicht mehr so viel Zeit zum Kochen und Kiffen.
AW