Fire Rock Pale Ale und Castaway IPA von Kona: Bierbesprechung mit Termindruck und Links zu Mitbloggern

Sehr gerne lese ich hier auf WordPress von schlimmerdurst, der geschickt und unterhaltsam Alkoholhaltige Getränke rezensiert und dazu immer ein passendes Cocktailrezept ausprobiert. Heute Morgen besprach er das Island Lager der amerikanischen Brauerei Kona. Und kündigte zu meinem Erschrecken an, das Fire Rock Pale Ale der selben Marke demnächst verkosten zu wollen. Da muß ich schneller sein und direkt meinen Artikel in die Tasten hacken, denn genau dieses Bier habe ich erst neulich genossen. Es hat mir extrem gut gefallen und wenn ich jetzt mit meinem Artikel schneller bin, kann vielleicht zu seiner Inspiration für ein Cocktailrezept beitragen.

Die Produkte der Kona Brewing Company fallen durch ihre bunten, blumig gestalteten Etiketten mit Hawaii-Motiven auf. Die waren es wohl leid, daß es auf Hawaii kein Bier gab und beschlossen einfach, selber welches zu brauen. Und die bunten Bildchen wiederum ziehen Kundschaft, nämlich mich. Neulich an einem heißen Tag ging ich nämlich zufällig beim Dealer vorbei. Eigentlich wollte ich das Fiege Sommerbier, von dem ich auf Pro-Bierchen las, wo Tom erstaunliche nüchterne Biertests zusammenstellt, katalogartig mit kurzem Test und technischen Daten. Den Fiege Sommerhopfen hatte der Dealer aber nicht. Nur die kräftigen, bunten Hawaiianer direkt auf der Theke. Da nahm ich das Pale Ale und das IPA mit. Ich trank sie an zwei Abenden hintereinander, erst das Fire Rock Pale Ale, dann das Cast Away IPA. Das erstere, Fire Rock Pale Ale hat mir wesentlich besser gefallen. Es schmeckt übertrieben nach allem, was ein leckeres Ale ausmacht. Wie wenn Walt Disney einen schreiend bunten Cartoon über einen Pubbesuch im Englandurlaub macht, mit opulenter Einrichtung, unrealistisch hübscher Bedienung und einer Versammlung von Klischees als Gästen. Das Kräuteraroma des Hopfens ist frisch und fruchtig. Die Bitterkeit rauh wie das Wetter auf der Isle of Wight, alles ruht auf einem kräftigen Malzzucker, so schmeichelnd süß, wie die satte orangene Farbe des Getränks zufrieden stimmt. Mit jedem Schluck höre ich selbstironische Statements im Akzent gebildeter Briten. Ein normaler Feierabend bei schlechtem Fernsehprogramm wird zum Fantasieurlaub.

Mit dieser hohen Erwartung ging ich direkt am nächsten Tag das Cast Away IPA an. Zuerst schien es diese noch zu übertreffen. Denn mit dem Öffnen der Flasche explodierte eine Geruchsbombe aus Zitrone und frischem Heu. Auch mein Schatz, die kein Bier mag, bemerkte überrascht: Das riecht aber gut! Beim Trinken allerdings war da nur eisige Bitterkeit. Als ob alles Aroma in die Luft verpufft wäre und für die Zunge nur eine betäubende Kälte übrig blieb, Sturmwarnung im englischen Seebad, nur die Kurverwaltung spricht noch von idealem Badewetter. Vielleicht hätte das Cast Away nicht in den Kühlschrank gehört. Und nicht zum aufpeppen eines langweiligen Feierabends mißbraucht. Das werde ich aber nicht herausfinden. Denn falls ich noch mal Kona kaufe, dann nur Fire Rock Pale Ale.

Hübsche Etiketten

Hier mit gleißender Sonne als Gegenlicht wird deutlich: Das IPA ist wesentlich heller als das Pale Ale. Und geschmacklich leider auch blasser. Dafür überzeugt der orangige Fire Rock.

Vaporizer Arizer Air – Erfahrungsbericht elektrisch Kiffen

Der GerätAnfang des Jahres durfte ich ja einen Vaporizer testen und war ziemlich begeistert. Im Mai dann kaufte ich mir einen eigenen Verdampfer, den Arizer Air. Der Besuch im Vaporizer-Laden Verdampftnochmal verlief für alle Seiten Erfolgreich. Das Gerät genügt meinen Ansprüchen und ich gab fast doppelt so viel Geld aus, wie geplant, gut 200 Euro. Anders als der ursprünglich anvisierte Flower Mate hat der Arizer Air einen auswechselbaren, handelsüblichen Akku. Und die kompakte Form, fast wie eine E-Zigarette gefiel mir besser als der teurere MIGHTY. Bisher komme ich mit dem Gerät wunderbar aus. Unterwegs reicht ein geladener Akku für knapp drei Sitzungen, wobei eine mir schon reichlich genügt. Zu Hause könnte man ihn für Dauerbetankung an der Steckdose betreiben.

Ich dachte, der Vaporizer würde mein Konsumverhalten schlagartig ändern und die Nikotinsucht auf Knopfdruck vertreiben. Tatsächlich verschaffte mir das Gerät ein völlig neues Kiffer-Lebensgefühl. Aber nicht von heute auf morgen, es braucht Zeit, sich an das elektrische Kiffgerät zu gewöhnen. Mit dem rebellischen Joint hat das nichts mehr zu tun. Der Konsum geht einher mit einem eher medizinischen Gefühl und als unauffälliges Mitglied der Gemeinschaft der öffentlichen E-Zigarettenraucher komme ich mir damit ziemlich spießig vor. Und dann ist da natürlich der Preis, der überhaupt nicht zum proletarischen Hanfkraut passt. Aber es gibt ja auch Kiffer, die haufenweise Geld für eine Glasbong ausgeben.

Ich zelebrierte den Verdampfer zunächst gelegentlich. Anfangs rauchte ich nach dem Vaporisieren die abgedampften Grasreste wie gewohnt in der Tabakmische weg. Das Ergebnis war eine opiatartige Betäubung, die noch am nächsten Tag anhielt. Aus Gewohnheit verfiel ich schnell wieder dem für mich einfacheren Mischerauchen. Wenn Arbeit zu tun war, dann eben notgedrungen nur Tabak, das Grundnahrungsmittel der schreibenden Zunft. Die elektrische Pfeife dampfte nur zu besonderen Anlässen.

Erst vor vier Wochen konnte ich mich durchringen, Hanf und Tabak streng getrennt zu konsumieren. Anlass war der Austausch mit gleichgesinnten in Internetforen. So bestätigte ich einen Grundsatz der Suchtmedizin: Drüber reden hilft. Und ich erkannte den Tabak als das Problem. Hanf alleine zeigt bei mir kaum Suchtpotential. Die Mischung aus Hanf und Tabak macht mich dagegen ganz verteufelt süchtig. Natürlich war es schön, in einer Kifferrunde gemütlich den Tag zu verrauchen. Aber hätten wir nur puren Hanf konsumiert, wäre die Runde schnell auseinandergegangen, etwas sinnvolles unternehmen. Die Zeittotschlag-Droge IST der Zigarettentabak. Die Sucht danach ist echt und verbleibt wohl ein Leben lang. Seit etwa 14 Tagen habe ich den Tabak komplett abgesetzt. Die gesunden Atemwege sind mir körperliche Überzeugung, aber die Nerven schreien nach wie vor nach schneller Befriedigung.

fertig gestopft

Das Glasmundstück ist gleichzeitig die Kräuterkammer. Da passen etwa 0,2 g rein, mir reicht weniger als die Hälfte. Puristen schwören auf das reine Glasrohr, ich finde das Pfeifenmundstück aus Plastik bequem und lecker.

Seit ich Hanf pur und elektrisch inhaliere, schwindet aber die Lust aufs Kiffen. Ein paar Krümel reichen für einen vierstündigen Trip. Am nächsten Tag bleibt eine Schlappheit, ich habe das dringende Bedürfnis, wieder komplett auszunüchtern. Erst nach drei oder mehr Tagen denke ich, man könnt‘ ja wieder. Aber nur, wenn Zeit und Ort stimmen. Der Rausch ist schön und klar, ich möchte ihn nicht an einen grauen Alltag verschwenden. Ganz ähnlich wie bei einem Pilztrip oder LSD, was man auch nicht einfach nebenbei macht. Der Dampf wirkt dabei viel angenehmer als Rauch, die Schultern bleiben entspannt, der Blick klar, ohne Scheu Fremden und Freunden in die Augen zu sehen. Das beste aber sind lebhafte und epische Träume, manchmal noch in der selben Nacht nach Konsum, fast mit Sicherheit aber in der zweiten Nacht. Diese Erfahrung widerspricht der gängigen Warnung, wonach zu viel Kiffen durch die Betäubung der REM-Phase einen erholsamen Schlaf verhindert. Ich könnte mir vorstellen, daß die vergleichsweise niedrige Temperatur im Vaporizer von 180 bis 200° C die vielen ätherischen Öle oder Terpene des Hanfs differenzierter freisetzt. Für medizinisch interessierte hier eine Sammlung von Siedepunkten verschiedener Cannabinoide.

 

Grün braun

Aus Grün wird Braun, aber immer noch wirksam. Bei derart sparsamer Effizienz wird sich der Vaporizer bald amortisiert haben.

Sollte ich rauchfrei bleiben, werde ich mich demnächst dem Verzehr der abgedampften, aber noch wirkstoffhaltigen Reste widmen. Wie in diesem Video eines deutschen Cannabis-Patienten erklärt, ist der Hanf durch Erhitzen aktiviert und damit zum Essen bestens geeignet. Ich denke, da habe ich genügend Stoff für mehr als einen Artikel, vielleicht wird aus der drogenpolitik ja doch noch ein Food-Blog…

 

 

Biertrinken in Antwerpen

Letzte Woche machte die Redaktion einen Tagesausflug nach Antwerpen. Es musste ein ganz phantastischer Ausflug werden, wenn man die Erwartungen niedrig hält, wird man auf jeden Fall positiv überrascht. Mein Ziel war eine Portion Fritten und ein Bier. Und mein Schatz wollte einen Blick auf den vielgelobten Antwerpener Hauptbahnhof werfen. Diese Ziele wurden übererfüllt. Ich trank zwei phantastische Biere zu zwei Portionen Fritten und Muscheln. Und den wirklich beeindruckenden, kathedralenartigen Hauptbahnhof inspizierten wir ausgiebig, von innen und außen.

Regenmaschine

Die Stadtverwaltung installierte Regenmaschinen, wie hier vor dem kathedralenartigen, UNESCO-prämierten Rathaus. Damit auch an den seltenen trockenen Tagen Feuchtigkeit von oben gewährleistet ist.

Schon auf der Hinfahrt begegnete uns eine typisch flandrische Spezialität. Der ausdauernde, trotzdem feinperlige, wohl strukturierte und samtig kühle Regen. In der Provinz Limburg zwang uns ein blickdichter Begrüßungsschauer das Tempo zu drosseln. In Belgien soll man nicht schneller als 120 km/h fahren. Denn schon bei einer Reisegeschwindigkeit von 150 hätte man das Land in wenig mehr als einer Viertelstunde durchquert und sämtliche Ortschaften verpasst. In gemächlichem Tempo spart man Benzin, findet auch bei Regen die richtige Ausfahrt und erreicht bequem mit dem Auto die beeindruckende, kryptaartige Tiefgarage unter dem Antwerpener Hauptbahnhof.

Vor dem Bahnhof, dieser Kathedrale der modernen Mobilität, erstreckt sich in alle Richtungen die verregnete, altehrwürdige Handelsstadt. Hier scheint es, wir lebten in einer friedlichen Welt ohne Kriege. Denn orthodoxe Juden in traditioneller Kleidung prägen das Straßenbild. In diesem sogenannten Diamantenviertel hätte ich meinem Schatz gerne eine Portion Fritten spendiert. Sie wollte lieber einen Diamanten im Frittenbudenviertel spendiert bekommen. Wir erzielten darüber keine Einigung und verschoben den Punkt.

Frituur

Diese Frittenbude an der Schelde öffnet nur im Winter, erst ab Windstärke 7 und mehr als 200 l/qm Regen entfalten Outdoor-Fritten ihren vollen Geschmack.

Vom Hauptbahnhof nach Westen zum Grote Markt bietet die Altstadt prächtige, kathedralenartige Gebäude, teure Geschäfte, edel gekleidete Bürger und viele Touristen. Wem der Regen in der Innenstadt zu lasch ist, kann ein kurzes Stück weiter an die Schelde, die offene Weite der Flußmündung verleiht dem Niederschlag das entscheidende Quäntchen Intensität. Wer normale Menschen sehen will, sollte vom Hauptbahnhof Richtung Nordosten spazieren. Da sind die Häuser klein, der Regen verkommt zu leichtem Nieseln, die Einwohner sind entweder betrunken oder dunkelhaarig.

Kleine Karte

Mit nur 15 Flaschenbieren ist das Angebot in der kathedralenartigen Einkaufspassage Staadsfeestzaal eher mickrig. Deshalb speisten wir da nur Waffel und Schokomilchshake.

Heutzutage möchten Reisende in belgischen Metropolen auch Terrorgefahr erleben. Die ist jedoch als abstrakte Bedrohung nicht so ohne weiteres zu besichtigen. Zur Konkretisierung postiert der Staat gut sichtbar bewaffnete Einsatzkräfte. Zum Beispiel Armeeangehörige, die aussehen wie Fallschirmjäger, eher klein und drahtig mit schwerem Gepäck und lässig umgehängtem Sturmgewehr belgischen Fabrikats. Im Tarnanzug, rötlich-braun wie Schlamm eines zentralafrikanischen Diamantentagebaus, wirken sie, als könnten sie sehr routiniert auf dunkelhäutige Menschen zielen. Die Soldaten produzieren Sicherheit von sehr hoher Qualität. Beängstigend dagegen die Polizisten in der Innenstadt, die krampfhaft deutsche Maschinenpistolen umklammern. Teure deutsche Industrieprodukte wie Autos oder Waffen kompensieren bekanntlich Potenzschwäche und andere psychologische Probleme. Da sitzen dann also gestörte Politiker und Verwaltungsbeamte, die zum Beschaffen deutscher Maschinenpistolen Formulare in allen bekannten Amtssprachen ausfüllen. Neueste Schätzungen gehen von 34 bis zu 7254 gültigen belgischen Amtssprachen aus. Das verursacht viel überflüssigen Papiermüll, den muß am Ende die arabische Putzfrau wegmachen. Auf allen Ebenen staut sich Frust an, der sich irgendwann explosiv entladen muss.

Bierladen

Ein typisch belgisches Souveniergeschäft mit eher mittelmäßiger Auswahl.

Wir störten uns nicht weiter dran. Denn wir wollten nicht das Land reformieren, sondern suchten noch Bier und Fritten. Als Fremder in der Antwerpener Innenstadt ist man zunächst etwas überfordert von den vielen Lokalen. In Belgien sollte es eine Brasserie sein, eine Mischung aus französischem Bistro und britischem Pub. Da gibt es deftiges Essen und viele Biersorten. Gegen Mittag verirrten wir uns ins „Elfde Gebod“, ein kathedralenartiger Biertempel direkt neben der kathedralenartigen Liebfrauen-Kathedrale. Die Krabbensuppe schmeckte stark nach Krabben, die Muscheln mild und fleischig, die Fritten innen zart und außen knusprig. Die Wartezeit zwischen Suppe und Muscheln mit Fritten wurde mit einer kostenlosen Portion Fritten überbrückt. Draußen hatte mir der rasensprengerartige Regen einen ordentlichen Bierdurst verursacht. Da kam das hauseigene Bruin vom Faß einer Offenbahrung gleich. Ein dunkles Bier, das alles bot, was wir an dunklem Bier lieben: Ein wenig malzige Süße vom Bock, das seidig-samtige Geschmackserlebnis eines dunklen tschechischen Biers mit feiner Kohlensäure gleich flandrischem Sprühregen. Aber auch das herbe Bittere eines britischen Stouts. Und die Säure von Trappisten-Bieren. Das alles gleichzeitig, in der richtigen Intensität zuverlässig bis zum letzten Schluck. Ich kommunizierte dem Kellner meine Begeisterung, der freute sich und suchte mir als nächstes eine Flasche Carolus aus. Vom Charakter ähnlich, aber die einzelnen Geschmäcker waren mir nicht mehr identifizierbar, sondern zu einem einzigen Wohlgeschmack vereinigt. Die 8% Alkohol machten sich nun auch bemerkbar, ich konnte nur noch stammeln, Carolus sei perfekter als das Hausbier. Der bierselige Kellner soufflierte mir dann, sein persönlicher Traum wäre ein Carolus nicht aus der Flasche, sondern vom Faß. Zur Belohnung erzählte er noch von seinem Lieblingsladen, wo es Spezialerzeugnisse der Carolus-Brauerei besonders günstig gäbe. Die genaue Adresse sagte er nicht, er zeigte in irgendeine Richtung. Aber er schrieb mir die Biere auf, die ich unbedingt probieren sollte, Cuvee van de Keizer und St. Bernardus Abt 12. Ich habe eine Aufgabe.

Carolus

Das Ziel der Reise

Der Gärtner

Diese Geschichte dient zur Warnung und moralischen Erbauung. Sie lehrt uns einiges. Unter anderem: Minderjährige sollten stets vorsichtig sein bei der Beschaffung ihres wohlverdienten Alkohols. Niedliche kleine Mädchen haben mitunter unerwartet dunkle Phantasien. Wermut sollte eigentlich nur als Cocktail mit passendem Hochprozentigen genossen werden. Viel Vergnügen bei Olivias Geschichte vom Gärtner.

Olivia Melinda G.

Margrit hat da diesen Nachbarn, den sie sehr gerne mag. Sein Name ist Meier oder Müller oder sonst etwas typisch Deutsches. Er ist sehr nett, denn, immer wenn sich ihre Wege kreuzen, sagt er Guten Tag und nicht Hallo, so, wie die andern es tun. Und er ist nicht diese Art von Nachbar, die einen in langweiligen Small-Talk verwickeln zu müssen glauben. Doch das hindert sie nicht daran, alle zwei Wochen in seinen Keller einzubrechen.

Es ist nämlich so, dass Herr Meier oder Müller über ein ausgereiftes Sortiment an Likören, Weinen, Champagnern usw. verfügt. Sie war vierzehn, als sie das entdeckte, sie und Jasmin hatten gerade im Hobbyraum Sing-Star gespielt.  Plötzlich kam ihnen die Idee, dass es, jetzt, da sie vierzehn waren, an der Zeit war, etwas Verrücktes zu tun. Und so war der ganze Plan entstanden. Es war Jasmins Idee gewesen, versteht sich. Jasmin war immer die mit den…

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Dead Man’s Hand Russian Imperial Stout

Dieses Bier verdient allein schon wegen seines rockigen Etiketts einen eigenen Artikel. Auch wenn ich nicht wirklich viel dazu zu sagen habe. Erstens kann ich nicht Pokern. Der Rausch des Spiels um Geld begeisterte mich nie, die wache Erregung empfinde ich ähnlich unangenehm wie minderwertige Amphetamine. Zweitens konnte ich dem tintig schwarzen Getränk beim Verkosten nicht die nötige Aufmerksamkeit widmen. Ich öffnete das kleine Fläschchen bei einem nachbarschaftlichen Gartenfest, wo die Sinne mehr auf heiter gesellige Sozialkompetenz konzentriert sind und weniger auf gustatorische Kontemplation. Dann teilte ich den Trunk auch noch mit meiner Sitznachbarin. Das brachte mich um den halben Geschmackseindruck. Allerdings erhielt ich eine erste Expertise. Die Dame mag eigentlich kein Bier, aber leerte ihre Portion recht zügig. Das zeigt deutlich, Belgier interpretieren Braukunst anders, eher kulinarisch und nicht durstlöschend spritzig. Dafür spricht schon die auf dem Etikett erwähnte Auslagerung im Weinfass. Das Getränk erinnert dann auch eher an einen Rotwein. Es dominiert ein säuerlicher Geschmack, ähnlich einem belgischen Bruin-Bier, aber nicht so wässrig. Die Holzaromen des Weinfasses nahm ich erst im Abgang wahr, durchaus passend und angenehm, die Säure veredelnd. Insgesamt ein tintiges, volles und herzhaftes Mundgefühl. Hätte ich mehr Muße gehabt, hätte ich bestimmt noch ein paar exotische Aromen herausgeschmeckt. So aber bleibt nur, wieder einmal, die für uns exotische Bierkultur des Nachbarlandes zu bestaunen. Bei uns würde so ein Getränk mit vergoldetem, bürgerlich-winzerischem Label beworben werden und ein Nischendasein in überteurten Restaurants fristen. Der rauhbeinige Schädel mit Colts und Spielkarten aber suggeriert mir: In Belgien kann man wohl auch in Motorradkneipen ernsthafte Gespräche über Genußkultur führen. Das ist jetzt nur eine Ahnung, aber bald geht’s auf Dienstreise an die Schelde. Wovon berichtet wird. 

Bier, eine Deutsche Volksdroge

Nach dem ersten Versuch als 15 jähriger eine „Halbe“ zu trinken war mir schlecht und elend
Ich glaube auch mich danach erbrochen zu haben
Als Kind war mir der bittere Geschmack intuitive Abwehr noch
Später wurde ich Feierabendalkoholiker in meiner Sturm und Drangzeit
Heute genieße ich alkoholfreies Weißbier

Als nichtuniversitärer Geisteswissenschaftler habe ich in dem Standartwerk Max Heindel`s
„Die Weltanschauung der Rosenkreuzer“ einige Darlegungen über Alkohol an sich entdeckt.

Als Noah nach der Sintflut landetet betrank er sich zunächst sinnlos…
Da alle Substanzen innersekretorische Wirkungen zeitigen ist der Vergärungsprozess von Pflanzen
also ein „Todeszersetzungsprodukt“.

Die Wirkung ist, das zentrale Nervensystem dämpfend, die körperliche Reaktionsfähigkeit vermindernd,
Letzlich eine Bewusstseinsbenebelung.

Die archaischen Völker,deren Blutskultur relativ unvermischt ist,
weisen einen hohen Grad sensitiver intuitiv wahrnehmender, also prophetischer Gaben auf.
Handlinienlesen, Kristallkugelschauen ,Tarotkartenlegen und Wahrsagen im Allgemeinen sind Ausdruck dessen.
Nun ist der Involutionsbogen der Menschheit begleitet von diversen Drogen.
Der Alkohol bevorzugt Bier, ist genehmigt ,ja befördert mit staatlichen Steuern eine Einnahmequelle.

Andere Substanzen sind geächtet und verboten weil psychodelisch wirkend.
Der im alten  Ägypten schon als Volkstrank gebraute Bierkonsum war den schwer arbeitenden Volksangehörigen
staatlich verbrieft. Die Nervenbelastung herabgsetzt und die Leistungsfähigkeit verlängert.

Methaphysisch ist Alkoholgenuß dem natürlichen Hellsehen entgegenwirkend.
Und es ist eben notwendig das die Menschheit dieses ihr angestammte Erbe vergisst um voll und ganz
in der Materie anzukommen und sich mit ihr auseinandersetzend zu identifizieren.

Daher sind Hochreligionen wie der Buddhismus und das Urchristentum, die Rosenkreuzer und der Einweihungsweg
Rudolf Steiners als Anthroposophie dem Alkohol gegenüber distanziert.

Ja bestimmte Schulungswege haben zur Bedingung sich seiner ganz zu enthalten.
Das nun gerade „Das Volk der Denker und Dichter“ dem Bierkonsum so fleißig obliegt
ist ähnlich zu deuten wie in Jemen der Bethelgenuß ganzer Volkskreise ab Mittag.

Die geistigen spirituellen Möglichkeiten werden so in eine gewünschte Richtung umgelenkt.
Denn in der Alchymie wissen wir um das Feuer unter den Retorten.
Der Nervenäther die Nervenspannung bewirkt eine Erhitzung für die Verwandlung von
Unedlem in Edles, von Blei der Natur in das Gold des Geistes

Die Geistesgeschichte ist eine Substanzlehre, gleich wie der Gral, der Stein der Weisen oder das Elexir des Lebens.
Immer sind Drüsenprozesse mit Substanzveränderung einhergehend.

Solange der Staat den Alkoholismus benutzt um die Wandlungskräfte der Menschen in Bierseligkeit umzulenken
werden andere Pflanzenstimulanzen als gefährlich kriminalisiert.

Obwohl die Psychodynamik der Selbstheilung der Selbstheiligung als Initationsweg vollkommen ohne Substanzbegleiter
auskommt. Lächelnd, von Kaffee und Tee einmal abgesehen….

danke
Joachim von Herzen

Calanda Schweiz

Gemeinsamer Biergenuß schweißt Kollegen zur Seilschaft zusammen, bündelt die Hoffnung der Einzelnen, einmal die Höhen der Chefetage zu erklimmen. Ganze Volkswirtschaften ziehen Energie daraus und wenn sie nur wollten, würden auch Schweizer eines Tages anständiges Bier zuwege bringen. (Foto und Bildzeile: AW)

 

 

Drogen wachsen im Straßengraben

meinedrogenpolitik hat zum zweiten Mal einen Liebster-Award bekommen. Und zwar von der lieben, verehrten und gerngelesenen Tikerscherk aus kreuzberg süd ost. Da bin ich sehr stolz drauf. Und deshalb will ich auch mitmachen. Aber nur ein bißchen. Ich werde versuchen, viele ihrer Fragen auf diesem Blogbeitrag in der Kommentarzeile irgendwann hoffentlich demnächst zu beantworten. Aber ich werde keine anderen Blogs nominieren. Dazu bin ich erstens zu faul, also zu beschäftigt. Und zweitens passiert es mir, wegen erstens, in letzter Zeit immer öfter, daß ich es einfach nicht schaffe, alle interessanten Beiträge meiner fast 100 abonnierten Blogs zu lesen. Trotzdem versuche ich, hier einige Links unterzubringen und somit den gemeinschaftstiftenden Geist des Liebster Awards verlinkend zu würdigen.
Unter den Blogbeiträgen, die ich mitunter verpasse, befinden sich etwa zwei englischsprachige Veröffentlichungen, die ich wegen Faulheit und Zeitmangel regelmäßig verpasse, welche ich aber jedem dringend ans Herz lege.

Secret Diary of PorterGirl ist feine Kost für Fans des „Stream of consciousness“ hochgebildet, unterhaltsam und schwierig.  Zum Teil mußte ich jedes dritte Wort nachschlagen. PorterGirl schrieb lange an ihrem Tagebuch aus dem Arbeitsalltag als Torwächterin eines ehrwürdigen, englischen College. Harry Potter für Intellektuelle, die gern mit James Joyce am frühen Nachmittag zu trinken beginnen. Das Tagebuch endete in diesem Jahr und jüngst begeisterte PorterGirl mit einer mehrteiligen Buchbesprechung von „Finnegans Wake“ ebenjenes Autors.

Nüchtern-wissenschaftlich, aber nicht weniger Anspruchsvoll liest sich „Points – ADHS“ Das Kürzel steht nicht für die trendige Verhaltensstörung, sondern „The Blog of the Alcohol & Drugs History Society“. Es handelt sich um eine interdisziplinäre Sammlung größtenteils Wissenschaftlicher Texte – oder deren kurze Resumees – zu Drogen und Gesellschaft, unterbrochen von niveauvollen Interviews mit zeitgenössischen Prosa-Autoren, in deren Geschichten Drogen eine nicht unwesentliche Rolle spielen. Die Artikel auf Points sind oft schwierig und abstrakt, aber immer erhellend.

Abschließen möchte ich diese Danksagung höflich mit Blumen, also eher Fotos von Pflanzen, welche ich am Straßenrand fand. Das als besondere Hommage an Tikerscherk und ihre Liebe zu urbanen Entdeckungsreisen in unserer faszinierenden Hauptstadt. Auch kann man beide Gewächse im weitesten Sinne mit Rauschdrogen assoziieren, womit ich die Verbindung zu meinem Thema erfolgreich hergestellt habe. Probieren möchte ich beide nicht, denn sie wachsen an stark befahrenen Hauptstraßen mitten in der Stadt:

Wilder Hopfen2
Die erste Pflanze oben, der wilde Hopfen, gibt mir Gelegenheit für einen weiteren Link, und zwar zu Arabella, die mit Teil 2 Einfach(es) Leben einen wunderbar kräuterkundigen und gartenliebenden (deutschsprachigen) Blog betreibt. Alle Informationen zum wilden Hopfen findet ihr in diesem Artikel.
Die zweite Pflanze, unten, ist der Stechapfel, ein echtes Hexenkraut, das ich nie probiert habe und auch nicht probieren möchte. Die Werke des Künstlers Hieronymus Bosch werden mit Stechapfel in Verbindung gebracht. Als typische Wirkung nennt die Literatur Halluzinationen, mittel-bis langfristig anhaltende Blindheit und Tod. Ein Stechapfel-Rausch ist unter anderem dargestellt im gesamtdeutschen Kinoerfolg „Sonnenalle“, was sollten sie auch anderes nehmen, es gab halt in der DDR sonst keine Drogen.

Stechapfel

 

Integrationsprobleme

Integrationsprobleme

Dann war da noch der Grasdealer, der mit seiner Gang immer kiffend auf der Bank am Fluß gemütlich entspannte. Alles solide berliner Jungs, wahrscheinliche hätte jeder Schwierigkeiten, die Heimatländer der Eltern korrekt zu buchstabieren. Irgendwann neulich aber waren sie verschwunden. Der Grund leuchtet ein: „Es wurde zu stressig. Da hängen jetzt immer so viele Asylanten rum.“

Leo Beer – Der Schrecken von Siam

Die Bierlandschaft Thailands ist vielfältiger als man denkt. Nicht anders zu erwarten bei einem Volk, welches allen Gaumenfreuden derart zugetan ist. Jedoch ist, wie eigentlich alles in diesem seltsamsten Land der Welt, auch der Gerstensaft für Europäer durchaus gewöhnungsbedürftig.
Einige Standardsorten begegnen jedem Reisenden, auch in Berlin kann man einige davon finden.
Singha etwa, die Premiummarke ist im großen und ganzen ein gewöhnliches Lagerbier. Und damit immer noch um Klassen besser als das, was uns etwa Anheuser-Busch als „Light-Bier“ andrehen will.
Dann gibt es Chang, den freundlichen Elephanten. Mit 5 komma nochwas Umdrehungen eher stärker und dazu preislich günstiger als die stolzen Tiger von Singha gilt es in Thailand eher als Bauarbeiter-Getränk. Unter Europäischen Rucksackmenschen ist vor allem der Chang-Over berüchtigt.
Das für europäische Geschmäcker beste Bier ist Beer Lao, ein Import aus dem Nachbarland, durch französisch-kolonialherrschaftliche Brautechniken beeinflußt. Leider ist es nicht flächendeckend erhältlich.
Überall zu finden aber ist Leo Beer, der gefleckte hinterhältige Menschenfresser. Mit wenig Kohlensäure belastet entfaltet es einen eher muffigen Malzgeschmack. Um das Vergnügen möglichst in die Länge zu ziehen wird es traditionell noch mit reichlich Eiswürfeln im Glas serviert. Merkwürdigerweise ist diese folkloristische Brauspezialität tatsächlich das Lieblingsbier sehr vieler Thailänder. Nicht nur wegen des günstigen Preises, die Leute scheinen es wirklich zu mögen.
Ich bevorzuge da, allein schon wegen der allgemein heißen Temperaturen, gänzlich alkoholfreie Fruchtshakes.
Leo2

Ein bösartig lauernder Leopard auf dem Etikett achtet streng darauf, dass stets ausreichend Eiswürfel im Bierglas schwimmen.

Die Weltendroge

„Alle guten Dinge Wesen sind drei.“

Weiß der Volksmund als kollektives Bewusstsein schon lange
Auf dem Konzil zu Konstantinopel etwa 425 trafen sich die mächtigen tonangebenden Kirchenmänner um ein weiteres Dogma zu verkünden.
Ab sofort bestehst Du und ich also der abendländische Mensch nur mehr aus Leib und Seele.
Der Geist wurde hinfort aberkannt amputiert.
Und von Gliedmaßen getrennte Menschen wissen von Phantomschmerzen zu berichten.
Zeit Lebens mehr oder weniger chronisch an das fehlende Gliedmaß erinnernd.

Ein entstehendes Vakuum bleibt keine Leere an sich.
In diesen Unraum ergoß sich das Surrogat, der Ersatz. Glasschmuck statt Edelgestein.

Die Wirkkraft des Intellektes ist zweckorientiert linear berechnend männlich patriarchal jedweder Moral und Ethik abhold.
Militaristisch machtbesessen, Geldsucht erzeugend. agnostisch und atheistisch oder gesetzesreligiös.

Journalisten fragten einen der Physiker die die Atombombe von Hiroschima und Nagasaki bauten:
„Was haben Sie sich dabei gedacht , die Folgen betreffend?“
„Wir hatten den Auftrag erhalten, die Bombe gebaut, was die Regierung damit anfing ging uns nichts an.“ sinngemäß.

Der Geist steht für Ewigkeit. Die Seele für Unendlichkeit. Der Körper für Zeitweiligkeit.
Also schlossen sich die Pforten für die katholische Welt in den Himmel fortan.
Erstaunlich das Petrus im Vatikan zwei Schlüssel in Händen hält.

Der Intellektualismus bildet die neue Priesterkaste der Professoren als Hohepriester die Doktoren als Priester und der Akademikerstand als
Klerus an sich.

Heute wird zu jedem Alltagsthema ein „Sachverständiger“ hinzugezogen. Wohl versteht er über die Sache zu dozieren doch das Wesen
darin verkennt er. Das Wortwesen Liebe und lieben kommt so gut wie nicht in dererlei Gesprächen vor.
Weder im Studium der Volkswirtschaft, wie in der „Bankenkrise“ symtomatisiert noch in der Präampel der „Europäischen Idee.“

Die Zunahme der Depressionen seit 2015, laut Krankenkassenstatistik, ist das letzte Symtom einer Geisteskrankheit des Geistes verlustig zu sein. Rückenleiden sind nurmehr auf Rang zwei.
Platz eins der Deutschen Volkskrankheit ist Depression !

Neue Unwortschöpfungen wie „Schutzbehauptung“ statt Lüge, „Empathie“ wider Mitgefühl sind nur zwei Indizien einer schleichendenSprachzersetzung. Oder wer hat schon einmal „empathiert“ ? Ich nicht, doch mitfühlend bin ich mit allem was ist.

 

Weltanschauungen des Intellektualismus sind Konstrukte atheistischer nihilistischer Versuche menschliche Gestaltungskraft in
staatsgelenkte Gesetzlichkeit zu zwingen. Genannt sind der Kommunismus Kapitalismus Sozialismus Faschismus Katholizismus
und Materialismus. Halt, letztes Frankensteinmonster: der Globalismus „Feindlicher Konzernübernahmen“, geheimer, wie das in angeblichen
Demokratien, geführter Verhandlungen über ach wie schön klingend „Freihandelsabkommen“

In die Abgründe solcher Machtmachenschaften blickende Geister werden mit dem Totschlagargument „Verschwörungstheoretiker“ zu sein
lächerlich oder als nervenübereizt tabuisiert.

„Ich denke..“ ist eine in Gesprächen oft zu hörende Redefloskel. Der Geist denkt uns wenn wir es zulassen.
Wohin Selbsterdachtes sogenannte „Ich habe mir den Kopf darüber zerbrochen“ Lösungen führen zeigt die Weltlage zur Genüge.

Die Freigeister wurden als Ketzer bekämpft, Kleriker die eine neue Theologie im Sinne des Logos kündetet ihrer Ämter enthoben.

Die Atomisierung ehemaliger Weisheit in immer speziellere Fachgebiete und „ex“ Experten ist eine der zerrütteten Symptome jenes
Ungeistes unter dem die Menschen letzendlich stöhnen und ächzen denn das Leben als Einheit geht von Tag zu Tag mehr verloren.

Materialistische Unmenschenkunde führt Lieben auf einige hormonelle Prozesse zurück.
Insofern ist der Mechanismus chemischer Botenstoffe einen Rausch den Liebenden aufzwingend.
Ach und weh. Wussten die Alten Griechen noch um Sexus Eros Philio und Agape  die den vier Körpern des Menschen entsprechenden
Ebenen eines universellen kosmischen Feuers das heute rein auf die Körperebene gedacht ist.

Oh Volk der Denker und Dichter wollt ihr Intellektuelle und spekulierende Fantasten sein?
Mephisto ist in dieser Hinsicht der prägende Zeitgeist ja Ungeist.
Der Deutsche „Michl“ mit Schlafmütze und im Nachthemd eine Verniedlichung dessen was Emanuel Geibel andeutete in dem
Satz „Am deutschen Wesen soll die Welt genesen.“ Goethe und Schiller sind Repräsentanten jener Geistigkeit.

Möge es verstehen wer es verstehen will.

(Hans Joachim Antweiler schrieb diese Zeilen exklusiv für meinedrogenplitik. Er veröffentlicht sonst auf Wir sind ein Volk der Denker und Dichter, wo er sich mit seinen Gesängen dafür einsetzt, daß der Verstand seine Arroganz aufgibt sich wieder auf seine natürliche Position als Diener eines gesunden Geistes besinnt. AW)

 

Schloss aus Sand

Die Welt des Geistes beherbergt die ewig unveränderliche und perfekte Form. Der intellektuelle Verstand kann nur ein schiefes Abbild aus Materie schaffen, alles Bemühen bleibt endlich, nur ein Schloss aus Sand.